Veranstaltung am 28. September 2018 Eduard Keyserling und die klassische Moderne

Wir unterstützen die Autorenlesung Klaus Modick    Keyserlings Geheimnis am 28.09.2018   19.00 bis 20.30 Uhr Vortragssaal der Bibliothek der Bergischen Universität

„Nun sind wir wieder in unserer Ordnung“: Eduard von Keyserling und die Klassische Moderne

(Tagung zum 100. Todestag, Wuppertal 27-29.9.2018; Organisation: PD Dr. Christoph Jürgensen/Prof. Dr. Michael Scheffel)

 

Programm

 

Donnerstag, 27. September 2018

 

15.00-15.30                            Begrüßung (durch den Dekan der Fakultät für Geistes- und Kulturwissenschaften, Prof. Dr. Gerrit Walther, und den Prorektor für Forschung der Bergischen Universität Wuppertal, Prof. Dr. Michael Scheffel)

 

Kontexte: Kontakte und Diskurse

 

15.30-16.15                            Prof. Dr. Alexandra Pontzen: Täuschende Moderne: Keyserling zwischen Fontane und Schnitzler

 

16.15-17.00                Prof. Dr. Friedhelm Marx: Keyserling und Thomas Mann

 

17.00-17.30                Kaffeepause

 

17.30-18.15                Dr. Antonius Weixler: Keyserling und das Theater seiner Zeit

 

19.00                          Abendessen

 

 

Freitag, 28. September 2018

 

 

9.00-9.45                    Prof. Dr. Gerald Hartung: Keyserling und die Lebensphilosophie der ‚Jahrhundertwende’

 

Werke

 

9.45-10.30                              Dr. Gabriele Radecke: Wellen: Edition – Rezeption – Analyse

 

10.30-11.00                Kaffeepause

 

11.00-11.45                Prof. Dr. Gerhard Kaiser: Erzählstrategien in Keyserlings Wellen

 

11.45-12.30                            Prof. Dr. Wolfgang Lukas: Ehekrisen und ihre Lösung bei Eduard von Keyserling. Zu Beate und Mareile

 

12.30-14.00                Mittagspause

 

14.00-14.45                            Sona Arasteh-Roodsary: Vom Dichten und Lesen: Keyserlings ‚Sentimentale Wandlungen‘

 

Themen und Schreibweisen

 

14.45-15.30                Prof. Dr. Marianne Wünsch: Frauenrollen zwischen Realismus und Früher Moderne in den Erzähltexten Eduard von Keyserlings

 

15.30-16.00                Kaffeepause

 

16.00-16.45                            Dr. Luisa Banki: Über die Liebe: Zu Formen und Funktionen der Geschlechterverhältnisse in Keyserlings Spätwerk

 

16.45-17.30                            Dr. Kai Sina: Verdichtung und Reminiszenz: Keyserlings Spätstil

 

19.00-20.30                Autorenlesung Klaus Modick: Keyserlings Geheimnis

 

Samstag, 29. September 2018

 

9.00-9.45                                Prof. Dr. Stephanie Catani: „… jetzt mußte ein Erlebnis beginnen….“ Dekadenter Alltag zwischen Erlebnishunger und Lebensmüdigkeit im Spätwerk Keyserlings.

 

9.45-10.30                              Jens Ole Schneider: „[D]as eigentliche Leben war dieses große Flimmern“. Lebenspathos und medienbewusste Ironie in Keyserlings Novellistik nach 1900 (Harmonie, Am Südhang, Abendliche Häuser)

 

10.30-11.15                Sandra Markewitz: Philosophische Aspekte im Werk Eduard von Keyserlings – Natur, Kultur und der Diskurs der Moderne

 

11.15-12.00                Abschlussdiskussion (Leitung: Prof. Dr. Michael Scheffel)

 

Veranstaltung am 22. November 2018 19 Uhr Leonard Bernstein in der Wuppertaler Stadtsparkasse

Leonard Bernstein in der Wuppertaler Stadtsparkasse

 Er gilt als einer der bedeutendsten Dirigenten des Zwanzigsten Jahrhunderts – Leonard Bernstein. Doch anders als nicht minder große Kollegen seiner Generation wie etwa Herbert von Karajan oder Sergio Celibidache machte sich der Sohn in die USA eingewanderter ukrainischer Juden auch als vielseitiger Komponist („Westside-Story“), telegener Musikprofessor und linksliberaler Querdenker weltweit einen Namen. Musikalisches Schaffen als Zentrum eines turbulenten Lebens – davon handelt das Kammerspiel „Bernsteins Zimmer“, das Gerold Theobalt anlässlich des hundertsten Geburtstags des Maestros verfasst hat.

Das Stück basiert auf einem Interview, das der renommierte Kritiker des amerikanischen Musikmagazins „Rolling Stone“, Jonathan Cott, 1989 mit Leonard Bernstein in dessen Landhaus in New Jersey geführt hat. Aus anfänglichem Misstrauen der in Alter und Temperament höchst unter- schiedlichen beiden Männer entsteht im Laufe des Abends eine geradezu ausgelassene, freundschaftliche Atmosphäre. Doch die Harmonie wird durch den Auftritt von Jamie, Bernsteins ältester Tochter, abrupt gestört…

Am Donnerstag, dem 22. November 2018, zeigt das für seine innovative Theaterarbeit schon mehrfach ausgezeichnete Kölner Theater Tiefrot das Stück für drei Personen in der Glashalle der Sparkassen- zentrale am Islandufer. Regie und Titelrolle übernimmt Volker Lippmann, vielen Wuppertalern als Mitglied des Schauspielensembles in der Ära Holk Freytag noch in bester Erinnerung.

Mit dieser Veranstaltung feiert die Wuppertaler Goethe Gesellschaft e.V. zugleich ihr dreißigjähriges Bestehen. Daran erinnern Grußworte und ein kurzer Rückblick auf die vielfältigen Aktivitäten der Gesellschaft. Es waren engagierte Literaturfreunde, die sich 1988 zusammenschlossen, als es im Tal noch keinen literarischen Verein gab. Inzwischen sind gottlob eine Reihe weiterer Literaturgesellschaften hinzugekommen. Sie alle tragen mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit zur kulturellen Vielfalt unserer Stadt bei. Den Höhepunkt des gemeinsamen Einsatzes für qualitätsvolle SchriftstellerInnen und ihre Werke markiert die Wuppertaler Literaturbiennale, die das Kulturbüro der Stadt seit 2010 ausrichtet.

Mit Leonard Bernstein ehren Goethe-Gesellschaft und Stadtsparkasse Wuppertal einen „Weltbürger“, wie ihn sich der dichtende Weimarer Geheimrat als idealen Zeitgenossen gewünscht hat.

„Weltbürgertum“, so Johann Wolfgang von Goethe anno 1801, „zielt auf das allgemein Menschliche und entspricht der Haltung jener selbst- losen Menschlichkeit, in der man mehr für andere lebt als für sich selbst.“

Ausflug 07. September 2018 Düsseldorf Mack und Goethe

Nach der Sommerpause, die trotz der hohen Temperaturen für Sie alle hoffentlich angenehm war bzw. ist, möchten wir Sie zu einem Ausflug ins benachbarte Düsseldorf ins Goethe-Museum einladen. Dort findet bis Ende September die Sonderausstellung „Taten des Lichts: Mack und Goethe“ statt. Wir können Ihnen einen Besuch mit fachkundiger Führung anbieten, und zwar am Freitag, den 7. September 2018 (Beginn der Führung 14 Uhr).

 

Treffpunkt um 12.40 Uhr       Gleis 1 Abschnitt C Hauptbahnhof Wuppertal Elberfeld

Abfahrt 12.58 Uhr

Kosten: 10€ pro Person (incl. Bahnkarte, Eintritt und Führungsentgelt)

 

Bitte geben Sie bis 28. August telefonisch unter 0202 2813679 (incl. Anrufbeantworter) bei Frau Stadtmüller Bescheid, wenn Sie an dem Ausflug teilnehmen möchten.

Bitte überweisen Sie den Teilnahmebetrag umgehend nach der Buchung auf das unten genannte Vereinskonto (Eingang bis spätestens 31.08.2018).

Veranstaltung Mai Juno 2018

Literaturbiennale, die dank des Engagements unseres Vorstandsmitglieds Professor Gerold Theobalt von der Goethe-Gesellschaft in Wuppertal maßgeblich mitgestaltet wird, steht vor der Tür, und wir möchten Sie mit diesem Brief auf ein paar Highlights aufmerksam machen:

John von Düffel liest am Dienstag, den 8. Mai um 19.30 Uhr im Berufskolleg Elberfeld aus seinem neuen Roman Das Klassenbuch.

Bernd Ulrich, stellvertretender Chefredakteur der Zeit, diskutiert am Mittwoch, den 9. Mai um 19.30 Uhr in der Färberei mit Ulrich Herbert und Peter Grabowski über den Westen am Beginn einer neuen Epoche unter dem Titel „Guten Morgen, Abendland“.

Irene Dische, deren Lebensmittelpunkt zwischen New York und Berlin wechselt, liest am Donnerstag, den 10. Mai um 11.30 Uhr im Rex Filmtheater aus Zum Lügen ist es nie zu spät.

Sven Nadolny liest am am Samstag, den 12. Mai um 19.30 Uhr in der Immanuelskirche aus Das Glück des Zauberers.

Hinweisen wollen wir auch auf Wolf Biermann, der am Donnerstag, den 17. Mai um 19.30 Uhr seine Autobiografie im Barmer Bahnhof vorstellen wird sowie auf die Lesung mit dem jungen Lyriker Jan Wagner, der 2 Tage zuvor aus Selbstporträt mit Bienenschwarm am Dienstag, den 15. Mai, ebenfalls um 19.30 Uhr, im TalTonTheater lesen wird.

Karten erhalten Sie an allen bekannten Vorverkaufsstellen im Tal. Dort liegt auch das gesamte Biennale-Programm in Papierform aus.

Zum Schluss noch der Hinweis auf eine Veranstaltung im Juni, die sich wieder direkt mit Goethe beschäftigen wird. Im Rahmen eines Simmel-Symposiums an der Bergischen Universität wird Herr Professor Andreas Meier einen Vortrag zu „Georg Simmel und der geistige Sinn der Goetheschen Existenz“ halten, und zwar am 21.6. 2018 um 18.30. Bitte merken Sie sich unbedingt diesen Termin vor, da wir im Anschluss an Herrn Meiers Vortrag unsere jährliche Mitgliederversammlung abhalten wollen. Dazu erhalten Sie natürlich noch eine gesonderte Einladung, in der dann auch der Raum bekanntgegeben wird.

Im Namen des gesamten Vorstandes wünschen wir Ihnen viele angenehme und anregende Erlebnisse im Rahmen der diesjährigen Biennale und freuen uns, Sie spätestens zur Mitgliederversammlung begrüßen zu dürfen.

Veranstaltungen

25.05.2017
„Ach, knallige Welt! – DADA trifft GAGA“ poetisch-musikalische Hommage
Theater am Engelsgarten, Engelsstr. 18, 42283 Wuppertal
Schauspielschüler treten auf

24.04.2017
Josef Czapek Ausstellung Politische Karikaturen 1933-1938
Eröffnung der Ausstellung am 24.04.2017 17 Uhr
anschließend Mitgliederversammlung

20.04.2017
„Ein Jüngling liebte ein Mädchen“
Martin Schütte (Bariton), Martin Redel, Trung Sam
Gemeinsam mit der Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft
Evangelische Citykirche Elberfeld, Kirchplatz 2, 42103 Wuppertal